Stiftung Warentest hat das Beratungsangebot von gesetzlichen Krankenkassen getestet. Das Ergebnis kann sich nicht wirklich sehen lassen. Nur fünf Krankenkassen, davon vier AOKs und die Techniker Krankenkasse konnten mit dem Urteil „Gut" überzeugen.
Den Zusatz „indiskutabel" erhielt als Schlusslicht die IKK Direkt mit der Note „Mangelhaft".
Dabei sind es nicht die teuren Krankenkassen die unbedingt besser beraten. Einer der Testsieger, die AOK Sachsen, hat einen Beitragssatz von 12,9%. Die Barmer Ersatzkasse und die DAK - mit 14,4% und 14,5% Beitragssatz - erhielten eine eher mittelprächtige Benotung ihrer Beratungsleistungen.
Das „Mangelhaft" der IKK Direkt begründet sich in mangelndem Service per Telefon und E-Mail (wenig oder keine Erreichbarkeit). War dieser Service zu erreichen, ließ die Freundlichkeit der Mitarbeiter sehr zu wünschen übrig. Bei dem Versuch über den Internet Auftritt der Krankenkasse an Informationen zu gelangen, zeigt sich dieser eher dürftig informativ.
Ebenfalls auf den unteren Rängen mit einem „Ausreichend" bewertet: die BIG-Direkt-Krankenkasse und die BKK ATU.
Folgende Kriterien wurden getestet:
- telefonische Informationen
- elektronische Informationen
- persönliche Informationen
In der Juliausgabe von „Finanztest" sind die Details veröffentlicht.
Katrin Müller |
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